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Person und Daten
 

 

 

selbst05Im südwestlichsten Zipfel von Deutschland, im Dreiländereck um Basel wurde Holger Blunck am 26. Mai 1961 geboren. Bald wächst ein ungewöhnlich starkes Interesse an Kunst, angeregt durch das reichhaltige, kulturelle Leben der Umgebung  und durch Reisen mit den Eltern, beginnt früh mit Selbststudium und einer intensiven Auseinandersetzung mit der klassisch europäischen Kunst. Der Wunsch Maler zu werden ist unumstößlich.

Zieht sofort nach dem Abitur 1981 nach Berlin, kommt dort mit aktuellster Malerei und Künstlern in Kontakt,  wahrt aber stets Abstand, sucht vielmehr, seinem Naturell entsprechend, auf ganz eigenen Wegen eine individuelle Bildsprache zu entwickeln.

In den folgenden Jahren, bis ca. 1988, zwingt seine äußerst selbstkritische Haltung, auf der Suche nach eigenen Bildlösungen, zu einer raschen Abfolge von eher expressionistischen Bilderserien. Sobald das Konzept einer Reihe einigermaßen gelöst ist, wird die Arbeit daran abgebrochen und es treibt ihn die Angst vor Routine weiter.

1986 entsteht, nach den von Weiß dominierten Winterbildern, eine Reihe von Werken, die vornehmlich in einer roten Farbigkeit gehalten sind.

1986/87 kommt es in den „roten Bildern“ zu einer Aufladung mit Thematik, vornehmlich mit religiösem Inhalt.

1987 teilen vier große „Bollen“ das Geviert der Grundfläche, in einer kleinen Reihe von mittelalterlich anmutenden Bildern.

1987/88 entstehen durch Übermalung unfertiger Bilder eine Reihe von Putten. - Erste eindeutige Trennung von Farbe und Zeichnung

Ab 1988 kommt es, ausgelöst durch die Beschäftigung mit H. v. Marées, zu Versuchen zum Thema Figur in Landschaft. Darüber dann, ab 1989, zu der sehr aufwändig gemalten Serie der „Paare“ und ab 1992 zur Teilung der Bildfläche.

1993 -95 entstehen eine Reihe von Tier- und Vogel-Darstellungen, in denen mit der Trennung von Farbe und Zeichnung experimentiert wird.

1995 Vogelmann und Knabenserie

1995 Erscheinen immer öfter Bilder mit einer geschlossenen Linienzeichnung auf mehr oder weniger konzentrisch angelegten Farbflächen.

Ab 1996 wird Aquarellfarbe auf Chinapapier zum bevorzugten Material. Tierdarstellungen wechseln mit abstrakten Arbeiten ohne Motiv.

1998 – 01 Entstehen Serien mit stark pigmentierter Ölfarbe und dünnen Lasuren. Seit 2002 tauchen wieder vermehrt menschlichen Formen in den Bildern auf, meist als Figuren (Stürzende) und in der Auseinandersetzung mit Gesichtern und Portraits.