Die Bilder von Holger Blunck erschließen sich nicht unbedingt auf den ersten Blick, es sind stille, zurückhaltende Bilder, man muß sich auf sie einlassen.
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... hier könnte man an die wildgewordene schwarze Linie des Mondrianschen Gitters denken, die sich über einem seltsamen Rothko schlängelt.
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In einer langen Entstehungszeit, oft über Jahre, werden die Bilder und Aquarelle immer wieder überarbeitet. Unzählige Schichten von Farbe und Lasuren werden übereinander gelegt ... ... In einem Prozeß der Konzentration und Präzisierung werden Unwichtiges und Eitelkeiten ausgemerzt, es entsteht Form, allgemeingütig und überzeitlich, ohne zeitgenössische Attitüde.
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Die Anordnung der Farbflächen - mit der reinen Farbe in der Mitte - fokussiert den Blick, man denkt an die "Targets" von Johns. Es entsteht ein Tunnelblick, an dessen Ende uns unser eigenes Spiegelbild entgegenblickt, ... => weiter =>
Text: Franz A. Schmidt |